julaamelie

irgendwas zwischen Blog und Magazin

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irgendwas zwischen Blog und Magazin

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irgendwas zwischen Blog und Magazin

Statement, oder: Life Update.

Der Titel is giving very much Youtube-Skandal, aber mein letzter Beitrag ist wirklich schon so lang her, dass ich mich hier fast gar nicht blicken lassen kann, bin meiner Leserschaft also eindeutig eine Erklärung schuldig. Ich sitze gerade um 23:14 Uhr in meiner verspäteten Bahn und habe nun, nachdem ich all meine Diamanten bei Episode verspielt habe, keine Ausrede mehr dafür, die restlichen anderthalb Stunden meiner Zugfahrt nicht damit zu füllen zu schreiben. Und da ich das Schreiben dieses Blogs dann doch dem Schreiben meiner Bachelorarbeit vorziehe, wird dem wohl so sein.

Silvester hab ich noch damit verbracht, eine kleine Vision Board-Collage zu basteln um mir meine Wünsche und Ziele fürs neue Jahr vor Augen zu halten und mittlerweile blicke ich auf die Erfüllung oder zumindest Inangriffnahme der größten Meilensteine zurück. Auch wenn ich mein Ziel des Laufens eines Halbmarathons im Juni bei 32 Grad Schattentemperatur absolvieren musste (fünf Stunden später wurden dann noch 13.000 weitere Schritte auf der Fete de la Musique gesammelt*), lief die zuvor stattgefundene Wohnungssuche in Berlin im Februar umso besser und die Wohnungsgötter haben sich dazu entschlossen, mir nach 1 ½ Wochen aktiver Suche ohne Kontakte eine süße Neuköllner Altbauwohnung zu schicken. Sehe jetzt sogar die obere Stange vom Fernsehturm, wenn ich mich an meinem Schlafzimmerfenster auf meine Zehenspitzen stelle (wer das toppen kann schickt gern Beweisfoto an @julaamelie). Der Start meiner Bachelorarbeit lief dafür auch wieder etwas holprig und zeitverzögert, aber ich sitze dran und vielleicht ist es sogar ganz gut, dass ich nebenbei diesen Blog als Prokrastinationsgrund benutze, da meine BA-Betreuung mich auf halbem Weg schon gefragt hat, ob mir die Form des wissenschaftlichen Schreibens bekannt ist, weil ich mein Exposé so journalistisch geschrieben habe. Ich betrachte diesen Beitrag demnach als kleinen kreativen Ausgleich, um mein trockenstes und wissenschaftlichstes Selbst beim Schreiben meiner 85.000-Zeichen-langen Bachelorarbeit entfalten zu können.

Mittlerweile sind wieder ein paar Wochen vergangen, die zeitgedrungen doch weniger mit Vorherschieben gefüllt waren, sondern vielmehr mit Durchziehen. Meine Bachelorarbeit befindet sich nun in ihrem letzten Stadium: die finale Korrektur. Wahrscheinlich kann ich sie nächste Woche abgeben, ab dann ist also auch wieder mehr Zeit und Kraft und Inspiration für diesen Blog übrig. Wenn ich auf die letzten Wochen und Monate zurückschaue habe ich sowieso das Gefühl, dass das Leben nur so an mir vorbeirauscht. Mein Vision Board hängt nun acht Monate nach Erstellung auch endlich an der Wand in meiner neuen Wohnung. Acht Monate in denen ich nach genau zwei Beitragen diesen Blog vernachlässigt habe, aber vertraut! Jetzt wird’s besser!

*Meine jährliche Schrittestatistik ist wahrscheinlich trotzdem noch schlechter als die von all den ikonischen Omis mit ihren Fitnesstrackern.